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Archäologie: Herzkranke Pharaonen |
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Schon im alten Ägypten hatten die Menschen verkalkte Gefäße
Bereits vor 3500 Jahren litten Menschen an Gefäßverkalkung, berichten Forscher aus den USA und Ägypten. Sie untersuchten 20 Mumien des Ägyptischen Museums in Kairo mithilfe eines Computertomografen. 16 hatten noch gut erhaltene Herz- und Blutgefäße, bei neun davon wiesen die Forscher Spuren von Arteriosklerose nach. Solche Ablagerungen in den Gefäßen können einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen. Laut einer Steininschrift litt auch der Pharao Merenptah an verkalkten Gefäßen, als er im Jahr 1203 vor Christus in hohem Alter starb.
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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