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So wird der Kater zahm - den "Tag danach" gut zu überstehen Drucken E-Mail
Reichlich Mineralwasser und Mineralstoffe verhindern oder lindern Kater-Symptome.
Ob Fasching, Fete oder einfach ein gemütlicher Abend mit Freunden - wenn die Stimmung steigt, steigt oft auch der Alkoholkonsum. Häufige Folge: Ein Kater. Er zeigt mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel seine Krallen. "Nie wieder Alkohol!", stöhnt da so mancher. Doch für den besten aller Tipps - Alkohol ohnehin nur in Maßen, langsam und mit Fruchtsäften gemischt zu trinken - ist es jetzt zu spät.

Über die Ursachen des zeitverzögert auftretenden Katerkopfschmerzes sind sich die Experten noch nicht einig. Klar ist, dass der Körper durch den Genuss von Alkohol Flüssigkeit und Mineralstoffe wie Natrium, Kalium oder Kalzium verliert. Es kommt zu einer Austrocknung des Körpers (Dehydratation). Darauf scheint vor allem das Gehirn empfindlich zu reagieren und protestiert mit heftigen Kopfschmerzen. Auch der Stoffwechsel wird beeinträchtigt und Kreislaufprobleme können auftreten.

Hier einige Tipps - damit es gar nicht erst zum Kater kommt oder zumindest der Tag danach erträglich wird:

  • Vor dem Genuss von Alkohol ist ausnahmsweise eine fettreiche Mahlzeit erlaubt. Denn Fett hemmt die Aufnahme von Alkohol ins Blut. 
  • Mineralwasser ist das Mittel der Wahl, um einen Brummschädel zu vermeiden. Vor, während und nach der Party sollte man viel davon trinken. Falls kein Mineralwasser zur Verfügung steht, tut es zur Not auch Leitungswasser.
  • "Don't mix it" - alkoholische Getränke sollten nicht durcheinander getrunken werden.
  • Erdnüsse, Oliven oder andere Snacks sorgen für einen Nachschub an Salz und Mineralien. Genau wie eine heiße Bouillon oder ein Salzhering am nächsten Morgen.
  • Brötchen mit Marmelade oder anderen süßen Aufstrichen, Kuchen und ähnliches sind hingegen nicht zu empfehlen, denn Zucker verschlimmert den Kater. Das Gleiche gilt für süße Cocktails.
  • Wenn der Kater sich nicht vertreiben lassen will, hilft Sauerstoff. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut dem strapazierten Körper gut.

Wenn das alles nicht reicht, um die Schmerzen zu vertreiben, gibt es noch das alte Hausmittel: starker schwarzer Kaffee mit Zitrone. Untersuchungen der Universität Freiburg belegen, dass Koffein eine schmerzlindernde Wirkung hat.


Deutsches Grünes Kreuz e.V.

Foto: Edmund Klemmer


 

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