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Bärlauch - Tödliche Verwechslung möglich Drucken E-Mail
Besser nicht auf die Nase verlassen!

Beim Sammeln von wild wachsendem Bärlauch besteht die Gefahr einer Verwechslung mit giftigen Pflanzen. Darauf macht aktuell das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin aufmerksam.

Die Beliebtheit von Bärlauch (Allium ursinum) ist in den vergangenen Jahren sehr gewachsen. Das typische Knoblaucharoma verfeinert Suppen, Salate oder Kräuterquark. Schon früh wurde der "Waldknoblauch" in Nordeuropa als Heil- und Würzpflanze verwendet. In jüngster Zeit von Feinschmeckern wiederentdeckt, wird die Pflanze von Sammlern immer wieder mit giftigen "Doppelgängern" wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechselt. Diese Irrtümer führen regelmäßig zu Vergiftungsfällen, die zum Teil tödlich enden.
Zwar ist der Knoblauchduft beim Zerreiben der Blätter ein eindeutiger Hinweis auf Bärlauch. Doch dieser Geruch haftet bei der nächsten Blattprobe noch an den Fingern, so dass es zu Fehlgriffen kommen kann. Das Deutsche Grüne Kreuz rät, im Zweifelsfall besser auf den Verzehr zu verzichten oder das schmackhafte Kraut aus kontrollierten Kulturen beim Gemüsehändler zu kaufen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten selbst anzubauen.

Deutsches Grünes Kreuz e.V.

 

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